SOCKEN für jede Gelegenheit:


Für kalte Füße habe ich mir eine Socke genäht. Einfach eine von den schönen kleinen Decken (IKEA) dafür benutzt.

Sonnenschutz (fester Baumwollstoff) jetzt für den Sommer wichtig. Es darf ja keine Sonne an den Fuß kommen, aber Sonne brauchen wir für das Vitamin D – und somit nix wie raus.
Blickschutz (Softshell) oder für die kälteren Tage kommt auch noch dazu. Ist einfach angenehmer solange ich noch nicht belasten darf und im Rollstuhl durch die Gegend fahre.
Der Schnitt für alle Socken ist gleich. 
Grundriss Fixateur plus überstehende Fußlänge und 3-5cm Zugabe für Zehenfreiheit. Bei Bedarf gern den Stoff doppelt nehmen.

Seitenteil doppelt nehmen. Unteres Maß ergibt sich aus dem Umlaufmaß des Fußteiles. Bogen an den Zehen so gestalten, dass die Länge der Zehen zur Breite des Fixateurs passt. Nicht nur den Umfang der Ringe messen, sondern auch auf die Höhe der Pinne achten. Höhe je nach Beinlänge.
Bei festen Stoffen einen Reißverschluss einarbeiten und den Beinabschluß besser mit Gummizug. Dehnbare Stoffe nach individuellen Geschmack.
Viel Spaß beim nacharbeiten.

Einerseits gut das ich es selber nicht so kann, anderseits tut es höllisch weh, wenn mit der Kompresse über die Eintrittsstelle gerieben wird. Aber meine Unmuts- oder Schmerzrufe werden ignoriert. Denn was Muss das Muss. Ich bewundere diesen Mut. Nach ca. 45 Minuten habe ich wieder Ruhe bis zum nächsten Tag. Es ist auch eine tägliche Materialschlacht. So an die 16 – 18 Kompressen (10×20) und 1/6 vom Octenisept (500ml) wird da pro Tag benötigt. Die Schmerzen am/im Fuß selbst sind zu Zeit sehr erträglich. Nur die Lymphe machen ganz schön Probleme. Der Fuß schwillt sehr schnell und schmerzhaft an, wenn ich ihn länger (10min.) nach unten halte. Aber diese Situation hatte ich ja schon nach den Operationen mit den Schrauben und Platten und der Lappenplastik (Muskel- und Hauttransplantation). Mit viel Geduld und Lymphdrainagen wird auch das besser werden.
r Dank der großartigen Hilfe und Kommunikation meiner Krankenkasse (SBK) mit dem Sanitätshaus Brinkmann, habe ich eine sehr gute Maßanfertigung bekommen. Kaum war ich zu Hause, da stand der zuständige Mitarbeiter der Fa. Brinkmann schon vor der Tür. Alles vermessen und keine 24 Stunden später habe ich schon den auf meine Bedürfnisse angepassten Rollstuhl!
War eine größere und längere Sache, da eine Arthrodese (Versteifung) mit Verschraubung von innen auf Grund meiner Pseudoarthrose (Knochen nicht richtig verheilt) und Wundheilungsstörung nicht zur Option stand. Aus Sicht der 3 operierenden Ärzte ging es mit 3.5 Std. schon schnell. Knochen aus dem Beckenkamm und Fremdknochengerüst müssen nun mit dem Sprungbein und dem Schienbein zu einem festen Knochen zusammenwachsen.