5. Es wird kälter…. jetzt müssen Lösungen her


WAS ZIEHE ICH AN… ES WIRD LANGSAM KÄLTER
Die Zeit der kurzen Hosen ist nun vorbei und somit die dringende Frage… wie bekomme ich es warm. Normale Hosen scheiden durch die Größe des Fixateurs schon mal aus. Jogginghosen mit seitlichen Knöpfen gibt es wohl zu kaufen, aber was ist mit einer normalen Hose, Schlafanzug oder irgendetwas warmen. Da wird die Nähmaschine wohl wieder für ein paar Lösungen sorgen müssen. Auch die Füße werden langsam sehr kalt. Socken gehen nicht über den Fuß, Füßlinge halten nicht wirklich. Die Schutzsocken (Rubrik Nützliches) sind zu weit um wirklich zu wärmen.

Einfach mal in der Rubrik:

Mode – Ringfixateur 

vorbeischauen…


 

4. Schlafen mit dem Ringfixateur


SCHLAFEN MIT DEM RINGFIXATEUR!?!
Wer lieber auf der Seite schläft (wie ich) hat mit dem Fixateur am Fuß schon etwas Probleme. Bei mir hat sich ein großes Kissen mit mittlerer Füllung und ein kleines Kniekissen bewährt. Den Fuß mit den Fixateur lagere ich auf dem Kissen und das Andere darunter. Das Kniekissen dient dazu, das Becken stabil zu halten und die Knie zu entlasten. Für die andere Seite liegt der normale Fuß vor oder hinter dem Fixateur. Schlafe so sehr entspannt.


 

2. Teppen und…….


TREPPE UND TREPPENSTEIGEN !?!
Meine Treppe nach oben ist eine Art Wendeltreppe, die Stufen höher als normal und das Geländer innen an den schmalen Stufen. Damit ist das Treppensteigen, wie es die Physiotherapie empfiehlt, so nicht möglich.
Ich benötige dafür folgende Hilfsmittel: Knieschoner, kleinen Tritt (IKEA) und die Hilfe einer zweiten Person. Damit bewege ich mich, ähnlich einem kleinen Kind, in Vierfüßler die Treppe hoch. Das nicht belastbare Bein bekommt den Knieschoner. Ein Fuß, ein Knie und zwei Hände. Der Ringfixateur wird von der zweiten Person hinten gehalten und geführt, damit das Knie nicht mit den Pinnen aufkommt. Oben angekommen wird der Tritt als zusätzliche Stufe benutzt um sich wieder auszurichten. Treppe runter geht dann genauso. Erst mit dem Knie auf den Tritt und wieder geführt nach unten. Klingt vielleicht schwierig…. ist es aber nicht. Aber bitte nicht im Alleingang versuchen. Ein Bruch reicht!!


 

1. An- und Ausziehen


AN- UND AUSZIEHEN?!?
Ist einfacher als gedacht. Kleidung aus dehnbaren Material ist von großem Vorteil. Unterwäsche mit hohem Beinausschnitt (Jazzpants) und kurze Hosen aus Jersey sind zur Zeit meine Favoriten.
Ganz allein geht es natürlich nicht, dafür sind überall Gewindestangen, Muttern und Pinne im Weg, oder auch die Arme zu kurz. Anziehen ist leichter, da der Ringfixateur unten zwei „Hufeisen“ hat, wirkt wie eine Anziehhilfe bei Kompressionsstrümpfen. Die unteren Drähte (Pinne) haben noch scharfe Enden, da muss aufgepasst werden. Für dieses Problem werde ich dann zu Hause eine Lösung finden. Wären sie etwas länger, könnten sie nach innen gebogen werden. Ausziehen geht dann leider Ring für Ring und Pin für Pin. Aber für die kurzen Sachen ist dies ein kleines Problem. Lange Hosen werde ich mit einem seitlichen Reißverschluss versehen und für die Beinweite zusätzlich Stoffeinsätze einnähen. Dann halt Schlaghosen!!!